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Freiberger - das Schweizer Pferd - La race des Franches-Montagnes (FM) In langjähriger Züchterarbeit entwickelte sich in der Schweiz, aus dem Landschlag herausgezüchtet, ein vielseitiges Gebrauchspferd mittleren Stockmaßes, das zu unterschiedlichstem Gebrauch geeignet ist. Vielfach außerhalb der Schweiz unbekannt, ist es neben dem Amerikanischen Quarterhorse DAS Vielseitigkeitspferd schlechthin und die erste Wahl für einen Freizeitreiter der sportliche Eignung und Verhaltensqualitäten bei seinem Reitpferd schätzt. Freiberger entsprechen in ihrem Typ je nach Zuchtrichtung einem leichten bis mittelschweren Kaltblut. Sie besitzen sehr feine, typvolle Köpfe, einen kurzen, stabilen Rücken bei quadratischer, kompakter Körperform, eine kräftige Hinterhand und feine, trockene Gliedmaßen. Mit einer Widerristhöhe zwischen 1,50 und 1,60 decken sie jeden Erwachsenen gut ab. Sie besitzen eine große Ausdauer, enormen Leistungswillen, sind dabei jedoch anspruchslos und leichtfuttrig. Größtenteils besteht die Zucht aus Braunen und Füchsen, es gibt jedoch hin und wieder auch Schimmel oder Pferde mit vielen weißen Abzeichen. Freiberger sind robust in der Haltung, trittsicher im Gelände, ein besonders wichtiger Punkt in der Zucht ist die Menschenbezogenheit - erwünscht ist ein Familienpferd. Der typische Freiberger ist nicht stur, nicht nervös, sie gehen neugierig auf Fremdes zu. Nachdem ich mit meiner Freibergerstute Sissy die Vorteile der Rasse schätzen gelernt habe und ihre beiden Söhne ebensolche Pferde geworden sind, sind die Freiberger die erste Wahl gewesen, als ich den Bestand meiner Pferde für Wanderritte aufstocken wollte. Bei den Freibergern werden die Fohlen auf den Fohlenschauen ausführlich bewertet - es gibt eine Note für den Typus, eine für den Körperbau, die letzte Note beschreibt das Gangwerk. Informationen bezüglich der Leistungen der zugelassenen Deckhengste sind über den Zuchtverband erhältlich, die auch Informationen und Kontakte zu Züchtern vermitteln. Sie helfen auch bei Sprachproblemen, da die Schweiz mehrsprachig ist. Ebenso unterstützen sie bei der Exportabwicklung, denn die Schweiz ist "Nicht-EU-Land" und es werden diverse Papiere benötigt. Jedoch hat mich das alles nicht davon abbringen können - bei Züchtern in der Zentralschweiz fand ich 2007 drei junge Hengste, die mir sehr gefielen. Sie sind allesamt sehr gut bewertet und entwickeln sich zu bildhübschen Jungpferden, die bestes auf eine Zukunft als Reitpferd hoffen lassen. Im Herbst 2009 beginnt ihre Ausbildung, wo sie zeigen werden, was in ihnen steckt. Ab dem Sommer 2010 könnten wenn alles gut klappt in unser Team einsteigen.
Informationen zum Freiberger Pferd finden sie auch hier: Zuchtverband Freiberger im Westernsport IG Original Freiberger
Hier können sie verfolgen wie Henzo, Niagara und Saturn sich entwickeln: 2007
 Das erste Bild von Henzo, noch bei seinem Züchter in der Schweiz
 Niagara, bei Bäzi Grossenbacher vor dem Transport nach Belgien
 Saturn, ebenfalls bei Bäzi
Nach der Ankunft musste man sich erst einmal einleben

2008 Eindrücke von der Sommerweide


2009
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