Vorwort Foundation Horses Seite 3

Die Blutlinien vieler heutiger Quarterhorses können zurückverfolgt werden bis zu diesem großartigen Hengst der frühen Tage. Heutige Quarterhorses, die noch immer diesen ererbten Speed und die athletischen Fähigkeiten bewahren stehen unverändert in diesem Typ obwohl sie einige Inches größer sind als ihre kolonialen Vorfahren, was sicher auf bessere Fütterung zurückzuführen ist.

Trotz allem: Nicht alle modernen registrierten Quarterhorses passen in diese Form. Fünfzig Jahre der Selektion innerhalb des Gen-Pools durch die verschiedensten Züchter um bestimmte Merkmale zu intensivieren resultierten in Erscheinungsänderungen und Leistungsänderungen bestimmter Blutlinien-Zweige. Modezüchtungen wurden populär im Widerspruch zur Zucht auf Speed, athletische Fähigkeit und Nützlichkeit als Sattelpferd.

In den frühen 40er Jahren, als die AQHA gegründet wurde, waren viele der Meinung daß das „Foundation Horse", der „Bulldog-Type", das Ideal und weit überlegen sei. Dieser Typ besaß wenn überhaupt sehr wenig Vollblutanteil.

Der Verband entwickelte Regeln und Registrierbestimmungen die die Reinzucht von Bulldog -Types förderte und die Akzeptanz von Pferden mit Thouroughbredanteil in den Hintergrund drängte.

Das Interesse war groß an der neu gegründeten Rasse und viele Befürworter der „Bulldogs" waren sehr einflußreich bei der Entwicklung bestimmter Ideen bei den Quarterhorse-Enthusiasten, die sicher begeistert waren aber oft nicht sonderlich genau.

Beim Dokumentieren der Herkunft früher Quarterhorses fand der eine oder der andere ein überraschend hohes Maß an Vollblutanteil. Das eine oder andere wurde zugegeben, anders geleugnet um für die Registrierung anerkannt zu werden.

Zu jener Zeit wurde ein gutes Pferd hoch geschätzt und es wurden hohe Preise für bestes Zuchtmaterial gezahlt.

Es gab eine Notwendigkeit für bestes Zuchtmaterial und man hatte keinen Grund minderwertige Tiere zu erhalten.

 
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