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Die Blutlinien vieler heutiger Quarterhorses können
zurückverfolgt werden bis zu diesem großartigen Hengst der frühen Tage.
Heutige Quarterhorses, die noch immer diesen ererbten Speed und die athletischen
Fähigkeiten bewahren stehen unverändert in diesem Typ obwohl sie einige Inches
größer sind als ihre kolonialen Vorfahren, was sicher auf bessere Fütterung
zurückzuführen ist.
Trotz allem: Nicht alle modernen registrierten Quarterhorses
passen in diese Form. Fünfzig Jahre der Selektion innerhalb des Gen-Pools durch
die verschiedensten Züchter um bestimmte Merkmale zu intensivieren resultierten
in Erscheinungsänderungen und Leistungsänderungen bestimmter
Blutlinien-Zweige. Modezüchtungen wurden populär im Widerspruch zur Zucht auf
Speed, athletische Fähigkeit und Nützlichkeit als Sattelpferd.
In den frühen 40er Jahren, als die AQHA gegründet wurde,
waren viele der Meinung daß das „Foundation Horse", der „Bulldog-Type",
das Ideal und weit überlegen sei. Dieser Typ besaß wenn überhaupt sehr wenig
Vollblutanteil.
Der Verband entwickelte Regeln und Registrierbestimmungen die
die Reinzucht von Bulldog -Types förderte und die Akzeptanz von Pferden mit
Thouroughbredanteil in den Hintergrund drängte.
Das Interesse war groß an der neu gegründeten Rasse und
viele Befürworter der „Bulldogs" waren sehr einflußreich bei der
Entwicklung bestimmter Ideen bei den Quarterhorse-Enthusiasten, die sicher
begeistert waren aber oft nicht sonderlich genau.
Beim Dokumentieren der Herkunft früher Quarterhorses fand
der eine oder der andere ein überraschend hohes Maß an Vollblutanteil. Das
eine oder andere wurde zugegeben, anders geleugnet um für die Registrierung
anerkannt zu werden.
Zu jener Zeit wurde ein gutes Pferd hoch geschätzt und es
wurden hohe Preise für bestes Zuchtmaterial gezahlt.
Es gab eine Notwendigkeit für bestes Zuchtmaterial und man
hatte keinen Grund minderwertige Tiere zu erhalten.
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